Wissenschaft

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Den Begriff hochsensibel oder Hochsensibilität hat die US-amerikanische Psychologin Elaine N. Aron 1997 geprägt. Sie hat erstmals wissenschaftliche Aufarbeitung zu dieser Thematik eingeleitet. Nach Elaine N. Aron wird von einer Hochsensibilität (HSP) gesprochen, wenn vier Kriterien erfüllt sind.

  • Sinnes-Sensibilität

  • Intensive Emotionalität

  • Leichte Übererregbarkeit  (neuronal-nervlich, neurophysiologisch überlastet)

  • Verarbeitungstiefe (die Art, Informationen zu verarbeiten: vernetzend, übergreifend … über den Tellerrand schauen)

Hochsensibilität ist ein Phänomen, bei dem die Betroffenen stärker als der Durchschnitt der Menschen auf Reize reagieren. Ihre Wahrnehmung und Verarbeitung ist deutlich intensiver als gewöhnlich. Sie haben oftmals das Gefühl, dass der Kopf förmlich glüht. Sie sind Querdenker und wahre Künstler in der Wahrnehmung. Informationen nehmen sie vielfältiger auf, was den Anschein erweckt, dass sie langsamer in der Verarbeitung sind.  Fähigkeiten oder Gaben sind manchmal Segen und Fluch zugleich. Sind Hochsensible in der Wahrnehmungsgeschwindigkeit- und Tiefe wahre Hochleistungssportler wirken sie im nächsten Moment wie Sensibelchen, weil sie dieses Niveau nur auf kurzer Strecke durchhalten können. Sie fühlen sich dann leistungsschwach, minderwertig oder leiden unter wiederkehrenden Symptomen. Während der Leidensphase wird oftmals eine Bandbreite an Symptomen angehäuft, die schulmedizinisch keine Ursachen aufzeigen.

Der Kontakt zum eigenen Ich und dem persönlichen Umfeld gestaltet sich mit unter hinderlich.  Seelische oder Körperliche Symptome verunsichern und lassen gar Angst aufkommen.

Ein anderer Blickwinkel, Ursachenlösungen oder Entspannung bewirken, innere Ruhe, Klarheit und Abgrenzung. Was zuvor als "anders sein", Ausgrenzung oder krank sein empfunden wurde offenbart sich dann als Kompetenz, Fähigkeit und starke Persönlichkeit. Das eigene Leben gewinnt damit mehr Qualität und gestaltet sich angenehmer.

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